Kinder haben das Recht auf Ruhe und Freizeit, auf Spiel und altersgemäße aktive Erholung sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben. (Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention)

 
  • Das Bündnis Recht auf Spiel besteht aus interdisziplinär arbeitenden Sachverständigen unterschiedlicher Berufe verschiedener Regionen sowie unterschiedlicher Institutionen und Organisationen in Deutschland sowie angrenzenden Ländern. Es hat sich zum Ziel gesetzt, eine Lobby für Kinder und Jugendliche zu sein, bei der die unterschiedlichen Fachrichtungen kooperieren. Die Umsetzung der Schwerpunktsetzungen geschieht durch Kooperation und im Dialog der Bündnispartner und durch Einbeziehung weiterer Partner. 

 

  • Das Bündnis Recht auf Spiel unterstützt jedes Kind bei der Aneignung seiner Umwelt.  Für Kinder und Jugendliche ist es wichtig, sich die Welt handelnd zu erschließen. Spielräume bieten ihnen wichtige Risiko- und Grenzerfahrungen. Das Spiel stellt für jüngere wie ältere Kinder eine der wichtigsten Lernformen dar. Spielformen und Spielorte sind bedeutsame Begegnungs-, Kommunikations- und Beziehungsräume, die der Persönlichkeitsentwicklung dienen. Kinder brauchen spielende Erwachsene. Und Erwachsene brauchen spielende Kinder. 

 

  • Das Bündnis Recht auf Spiel will als seine zentrale Aufgabe das Recht auf Spiel, wie es in der UN-Konvention für die Rechte des Kindes festgeschrieben ist, politisch beispielhaft durchzusetzen. Dazu wird es die Bedeutung des Themas Spiel aus verschiedenen Perspektiven thematisieren und öffentlich machen. 

 

  • Das Bündnis Recht auf Spiel steht für ein Verständnis einer erweiterten öffentlichen Verantwortung für die Spielwelten und Spielkulturen von Kindern und Jugendlichen. Darum tritt es dafür ein, die Kinderwelt als Spielwelt zu verbessern, aufzubauen, zurück zu gewinnen und zu sichern. Dies ist erforderlich, weil Kinder die ihnen zugesicherten Rechte nicht selbst einfordern können.

 

  • Das Bündnis Recht auf Spiel will durch Vernetzung, Förderung, Beratung und Öffentlichkeitsarbeit dazu beitragen, das Recht auf Spiel in Deutschland nicht nur politisch durchzusetzen, sondern vor Ort mit vielen Partnern auch konkret zu verwirklichen helfen.

 

  • Das Bündnis Recht auf Spiel richtet seine Arbeit daran aus, dass für Kinder und Jugendliche ausreichende Spiel- und Erfahrungsräume zur Verfügung stehen. Hierfür sind ausreichend formelle und informelle Aktions- und Bewegungsgelegenheiten notwendig, die für sie erreichbar und jederzeit nutzbar sind. Notwendig ist ein "kreatives Wohnumfeld": öffentliche Räume zum Entdecken und Verändern, Kommunikations- und Naturerfahrungsräume, spielerische Zugänge zu Künsten, Kulturen und Menschen, hausnahe Bewegungsräume auch auf Gehwegen und Straßen sowie offene, ungenormte Bewegungs-, Spiel- und Sportplätze für alle.



Die Geschäftsordnung des Bündnisses Recht auf Spiel kann hier heruntergeladen werden.