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07.07.2010
Kinderfreundlichkeit ist nun Gesetz – das Vorarlberger Spielraumgesetz

Mit der Initiative „Kinder in die Mitte – Miteinander der Generationen" hat sich das Land Vorarlberg das ehrgeizige Ziel gesteckt, kinderfreundlichste Region in Österreich zu werden. Im Juni 2009 wurde dafür eine gesetzliche Grundlage auf den Weg gebracht. Mit dem Spielraumgesetz soll die Kinderfreundlichkeit in den Kommunen systematisch weiter ausgebaut werden. Gemeinsam erarbeiten Kinder, Jugendliche und Erwachsene für jede Gemeinde im Land ein Spielraumkonzept. Das Konzept wiederum ist die Grundlage für die Schaffung vielfältiger Spielräume. Finanziell interessant wird das Programm für die Kommunen durch weitreichende Förderungen von bis zu 70 Prozent. Das Gesetz soll zu einer offenen, kinderfreundlichen Gesellschaft beitragen, das Miteinander der Generationen fördern und den Kindern die Möglichkeit einer unbeschwerten Entwicklung bieten.

Mittlerweile arbeiten schon über zehn Gemeinden konkret an eigenen Spielraumkonzepten und beziehen dabei Kinder und Jugendliche direkt in die Planungen ein. Dabei geht es nicht nur um klassische Spielplätze mit Rutschen und Schaukeln, sondern genauso um Dorfplätze und Fußgängerzonen, um Ufergebiete, Wälder und Wiesen.

Das Land Vorarlberg unterstützt die positive Entwicklung nicht nur finanziell, sondern auch organisatorisch, indem alle handelnden Akteure untereinander abgestimmt und gut vernetzt werden.

Für die nächsten fünf Jahre erwarten die Verantwortlichen, dass die Hälfte der 96 Vorarlberger Gemeinden die Vorgaben des Spielraumgesetzes aufgreift und umsetzt.

Weitere Informationen zum Vorarlberger Spielraumgesetz finden sie in der aktuellen Ausgabe der FreeLounge

 

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