Aktuelles

SPIELRAUM-TALKS auf der Grünbau Berlin

Zwischen dem 21. und 25. Februar 2012 findet in den Messehallen Berlin wieder die "GRÜNBAU Berlin - Außenräume bauen, gestalten und pflegen" statt. Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. und seine Partner im Bündnis Recht auf Spiel beteiligen sich an der Vortragsreihe und bieten am Mittwoch dem 22.02.2012 die ganztägig stattfindenen SPIELRAUM-TALKS an.

Für Mitglieder im Bünndis besteht die Möglichkeit, kurzfristig Freikarten zu erhalten, Rückmeldungen dazu bitte an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Zum Tagesprogramm:

Mittwoch, 22.02.2012, Forum Halle 25
Partner: Deutsches Kinderhilfswerk e.V. und Bundesverband für Freiraum-Gestaltung (BFG)


11 Uhr: „10 Jahre Spielleitplanung – Erfolge und Herausforderungen“
Holger Hofmann, stellv. Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes

12 Uhr: „Normengerecht und trotzdem erlebnisorientiert?
Wie Spielräume gestaltet sein sollten“
Teilnehmer: Regine von der Haar (GALK), Klaus-Peter Gust (SIK-Holz), Dr. Michael Winkelmüller (2. Vorsitzender Bundesverband für Freiraum-Gestaltung), Birke Zimmermann Landschaftsarchitekten (angefragt), Holger Hofmann,
Moderation: Dr. Anke Münster, Chefredaktion FreeLounge

14 Uhr: „Ungenutzte Chancen für eine kinderfreundliche Stadt: Schulhofspielplätze“
Manfred Dietzen („Grün macht Schule“/ Senatsverwaltung Berlin) und Dr. Anke Münster

15 Uhr: „Kreative Spielraumgestaltung: Von naturnah bis urban“
Drei Planungsbüros stellen Spielplatzkonzepte vor.
Immer steht ein hoher Erlebniswert, die Integration in den städtischen Kontext und eine originelle Gestaltung im Mittelpunkt.

16 Uhr: „Filmpräsentation ,Spielen fürs Leben’ vom Bund der Abenteuerspielplätze“
Martyn Sorge, Landesverband Abenteuerspielplätze und Kinderbauernhöfe in Berlin


Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Link zum kompletten Programm: http://www.bautec.com/media/bautec/bautec_media/bautec_pdf/Gruenbau-Rahmenprog_WEB.pdf
   

Weltspieltag 2012 - neues Motto

Auf der letzten Beiratssitzung des Bündnisses wurde das Motto für den Weltspieltag 2012 bestimmt, es lautet „Gemeinsam spielen“.

Zu diesem Motto gibt es folgende Botschaft: „Es gibt ein riesiges Repertoire von Spielen, die in der Familie im Freien gespielt werden können. Meist geht das ohne viel Material, aber es fehlt die Initiative und das Know-how. Familien und Initiativen sind aufgerufen, den Weltspieltag 2012 für das generationenübergreifende Spiel im Freien zu nutzen und können dabei auf Anregungen zugreifen, die ihnen das Deutsche Kinderhilfswerk zur Verfügung stellt. Der Weltspieltag ist eine Initiative des "Bündnisses Recht auf Spiel" und des Deutschen Kinderhilfswerkes, der jedes Jahr am 28.Mai stattfindet, 2012 fällt dieser auf den Pfingstmontag.“

Alle Mitglieder im Bündnis sind aufgerufen, ihre Weltspieltagsaktionen an diesem Motto und der Botschaft auszurichten und eine Aktion vorzubereiten. Es wird wieder die Möglichkeit geben, die Einzelaktionen auf www.weltspieltag.de zu präsentieren. Das Deutsche Kinderhilfswerk wird wieder einen Flyer, Aufkleber, Postkarten und Plakate mit Freiraum für eigene Eintragungen bereit stellen. Diese können ab April über die Website bestellt werden.

Von den Kommunen wurde schon signalisiert, dass Aktionen am Pfingstmontag nur bedingt mit hauptamtlichem Personal durchgeführt werden können. Daher werden wir uns 2012 nicht nur auf den 28. Mai fokussieren, d.h. es können auch Aktionen am Freitag vor dem Weltspieltag (25.5.) oder am Dienstag danach (29.5.) durchgeführt werden.

   

Tagung zur Freiraumgestaltung in Mettmann führt innovative Ansätze im Landkreis zusammen

Das Deutsche Kinderhilfswerk veranstaltete in Kooperation mit der Stadt Mettmann sowie mit Unterstützung des Landkreises und der Spielplatzpaten Mettmann am 10. November 2011 eine Tagung zum Thema „Freiraumgestaltung für Kinder“. In der Neandertalhalle stellte der Mettmanner Bürgermeister Bernd Günther heraus: „Eine kinderfreundliche Stadtgestaltung dient allen Generationen und ist für uns ein wichtiger Standortfaktor“. Martin M. Richter, Direktor des Landkreises Mettmann, ergänzte: „Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung im Landkreis kommt der kinder- und familienfreundlichen Stadtentwicklung besondere Bedeutung zu“.

   

2. Interkommunaler Dialog zur kinderfreundlichen Stadtgestaltung des Deutschen Kinderhilfswerkes

14.10.2011 in Regensburg

Ziel des Fachtages war es, einen Fokus auf die Herausforderungen und erfolgversprechenden Ansätze für Innenstädte und dicht besiedelte Stadtquartiere zu geben und zugleich die langjährigen Erfahrungswerte aus Rheinland-Pfalz aufgreifen. Gleichzeitig nahm der kollegiale Austausch für Fachkräfte aus den Bereichen Jugend, Bauen und Stadtplanung einen besonderen Raum ein.
   

nächste Mitgliedervollversammlung in 2012

Gemäß Satzung findet die nächste Mitgliedervollversammlung erst wieder in 2012 statt. Geplant ist eine Verbindung mit dem 3. Fachtag zur Kinderfreundlichen Stadtgestaltung im Herbst 2012, welcher sich momentan in Vorbereitung befindet.
   

Freiraumgestaltung für Kinder im Kreis Mettmann - interkommunaler Austausch zu Wegen, Chancen und Grenzen

10.11.2011 in Mettmann, Stadthalle

Staat und Gesellschaft stehen heute mehr denn je vor der Aufgabe, in unseren Städten und Gemeinden ein kinderfreundliches Wohnumfeld herzustellen. Es besteht ein dringender Bedarf, bessere Qualitäten im Wohnumfeld für Kinder, Jugendliche und Familien zu schaffen. Intensive Bebauung, zunehmende Funktionalisierung und kinderunfreundliche Gestaltung von öffentlichen Räumen – die Lebenswelt von Kindern hat sich in den letzten Jahrzehnten erheblich zu deren Nachteil verändert. Vor allem Verkehrsflächen verdrängen potenzielle Spielräume der Kinder. Die kinderfreundliche Stadtgestaltung ist damit Gegenstand der kommunalen Zukunftssicherung geworden, entsprechend wird ihr in der Öffentlichkeit eine große Aufmerksamkeit zuteil. Gleichzeitig ziehen sich Kinder und Jugendliche immer mehr aus dem öffentlichen Raum zurück. Auf dem Fachtag sollen notwendige Qualitäten für eine kinderfreundliche Stadtgestaltung und innovative Ansätze dargestellt und diskutiert werden. Ebenso wird der kollegiale Austausch einen besonderen Raum einnehmen. Die Tagung richtet sich an die Bürgermeister im Kreis sowie an die Fachkräfte der Verwaltungen für Jugend, Stadtplanung, Stadtentwicklung, Grünflächen und Spielplätze der kreisangehörigen Städte und der Kreisverwaltung.

   

Das Recht des Kindes auf Spiel - Ein Kommentar des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes zu Artikel 31 der Kinderrechtskonvention

Das Recht des Kindes auf Spiel - Ein Kommentar des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes zu Artikel 31 der Kinderrechtskonvention

Vortrag von Lothar Krappmann bei der IPA-Konferenz 2011 in Cardiff, Wales

Wie Sie alle längst wissen, hat der Ausschuss der Vereinten Nationen für die Rechte des Kindes vor einigen Monaten beschlossen, einen General Comment, einen grundlegenden Kommentar zu Artikel 31 des Übereinkommens über die Rechte des Kindes, meist Kinderrechtskonvention ge-nannt, zu verfassen. Der Ausschuss ist über diesen Beschluss sehr froh und hofft, dass dieser Kommentar bald ausgearbeitet und als UN-Dokument verabschiedet werden kann. Für die gute Kooperation mit der International Play Association ist der Ausschuss sehr dankbar, denn er braucht für diese Arbeit kompetente Unterstützung. Zusammen werden wir diese Aufgabe bewältigen.

   

Krank durch Zecken – Gefahr im Wald?!

Leserbrief von Dr. Hans-Joachim Schemel zu „Krank durch Zecken – Gefahr im Wald“ (von Ines Alwardt) in der Süddeutschen Zeitung vom 22./23. Juni 2011

Zecken-Angst

Mit Aussagen wie „kleiner Stich, große Wirkung“, „Gefahr im Wald“ und dem Hinweis auf vereinzelte Todesfälle im Zusammenhang mit Zeckenstichen, die Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auslösen können, wird – gezielt oder nicht – eine Hysterie erzeugt, die Kinder davon abhält, sich im Freien zu bewegen. Der im Bericht zitierte Arzt vermutet hinter den FSME-Impfkampagnen wirtschaftliche Interessen der Hersteller von Impfstoffen. Hirnhautentzündung (Meningitis) kann durch Viren, Bakterien und andere Mikroorganismen hervorgerufen werden, gelegentlich auch durch Medikamente. Zecken sind also nur eine von mehreren möglichen Gründe für diese Krankheit. Jeder Krankheits- und Todesfall ist schlimm, aber in den Medien sollten nicht einzelne tragische Fälle hochgespielt werden mit der Folge, dass sich nun alle Eltern ängstlich fragen, ob sie ihr Kind auf der Wiese spielen lassen dürfen. Wir wissen, dass Kinder, die sich kaum im Freien bewegen und ihre Freizeit verstärkt mit Fernsehen oder Computerspielen verbringen, besonders anfällig sind gegenüber Krankheiten. Bevor wir unsere Kinder aus Angst vor Zecken davon abhalten, im Freien und in der Natur zu spielen, sollten wir also bedenken, dass wir sie damit einem weitaus größeren Krankheitsrisiko aussetzen. Jährlich sterben übrigens in Deutschland 4 000 bis 5 000 Menschen bei Verkehrsunfällen – ich kenne niemanden, der deshalb darauf verzichtet, sich im Straßenraum aufzuhalten.

   

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