Tagung zur Freiraumgestaltung in Mettmann führt innovative Ansätze im Landkreis zusammen
Das Deutsche Kinderhilfswerk veranstaltete in Kooperation mit der Stadt Mettmann sowie mit Unterstützung des Landkreises und der Spielplatzpaten Mettmann am 10. November 2011 eine Tagung zum Thema „Freiraumgestaltung für Kinder“. In der Neandertalhalle stellte der Mettmanner Bürgermeister Bernd Günther heraus: „Eine kinderfreundliche Stadtgestaltung dient allen Generationen und ist für uns ein wichtiger Standortfaktor“. Martin M. Richter, Direktor des Landkreises Mettmann, ergänzte: „Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung im Landkreis kommt der kinder- und familienfreundlichen Stadtentwicklung besondere Bedeutung zu“.
Der Landschaftsarchitekt
Wie eine übergreifende Fachplanung vor Ort konkret funktioniert, stellte Renate Schieferstein aus der Perspektive der Stadt Velbert dar. Seit 2000 gibt es in Velbert eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe „AG Spielraum“. Darin vertreten sind die Fach- und Geschäftsbereiche Jugend, Familie und Soziales, Umwelt und Stadtplanung, Geodaten und Vermessung sowie Öffentliches Grün und Friedhöfe. Mit einem Spielraumkataster wurden die Spielplätze mit verschiedenen Daten ihrer Einzugsgebiete verknüpft. Auf diese Weise entsteht eine umfangreiche Abfragemöglichkeit über den einzelnen Platz hinaus, der die Versorgung der Kinder und Jugendlichen mit entsprechenden Spielmöglichkeiten darstellt.
Den Referaten schloss sich unter der versierten Moderation von Stefanie Voss ein kollegialer Austausch an, bei dem an Thementischen u.a. zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, der ressortübergreifenden Planung oder der Finanzierung diskutiert wurde.




SPIELRAUM-TALKS auf der Grünbau Berlin