Projektideen

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Nach dem Motto „Für ein Recht auf Spiel rufen wir zum zivilen Ungehorsam auf!“ schlagen wir folgende Aktionen vor:

  1. Kinderwegweiser
  2. Rallye für mehr Kinderfreundlichkeit
  3. Stolpersteine
  4. 1 Millionen Klötzchen aufbauen und dann wieder einreißen
  5. Straßen sperren und vorübergehende Spielstraßen einrichten
  6. Biographische Spielorte darstellen (Wo hat der Opa früher gespielt?)
  7. Rathäuser bespielen (nach dem Motto „Wenn sonst kein Platz ist…!“)
  8. Riesenbild aus Straßenkreide anfertigen
  9. Zukunftspyramide mit den Forderungen von Kindern zum Thema Recht auf Spiel
  10. Fingierte Pressemitteilungen rausgeben
  11. Zebrastreifen an dafür notwendigen Stellen ausrollen
  12. Spielende Kinder am Straßenrand aufstellen (aus Pappmaché, Holz u.ä.)
  13. Labyrinth oder Straßensperre aus Europaletten bauen
  14. Strohballen, Baumstämme u.ä. zum Spielen anbieten
  15. von Kindern Radarmessungen durchführen und Temposünder ansprechen lassen
  16. Bundesweit gleichzeitige Presseaktion durchführen oder Presseveranstaltung als Kettenreaktion (evtl. kombiniert mit Klötzchenaktion)
  17. Wunschwand anfertigen lassen
  18. zentrale Plätze in Beschlag nehmen
  19. Kinder(krach)konzert veranstalten - vor dem Rathaus, in der U-Bahn...
  20. Kindertheaterstück aufführen - an Straßenkreuzung während der roten Ampelphase....
  21. Kinderrallye durch die Innenstadt
  22. Spielorte markieren und bespielen, an denen früher gespielt wurde/ die man gern bespielt/ die man gern bespielen würde
  23. außergewöhnliche Orte bespielen: das Bahnhofsgebäude, Parkplätze, den Rathausvorplatz, die Einkaufspassage,...
  24. verkehrte Welt: parkende Autos verdrängen und den Parkplatz bespielen

Die Aktion sollte Aufsehen erregen und zum Nachdenken über das eigene Verhalten anregen. Wichtig ist, dass es sich nicht nur um eine einmalige Aktion handelt, welche bald in Vergessenheit gerät. Sie sollte vielmehr eine nachhaltige Veränderung herbeiführen – zum Beispiel die Umwandlung einer bisher lediglich tempolimitierten Straße in eine richtige Spielstraße. Schön wäre es auch, wenn nach dem Weltspieltag eine bleibende Erinnerung an die Spielaktion hinterlassen wird – ein Gedenkstein, eine Plakette, ein an diesem Tag mit den Kindern errichtetes Spielgerät o.ä. Bitte vergessen Sie nicht, für Ihre Aktionen ggf. erforderliche Genehmigungen bei der Stadtverwaltung einzuholen (siehe Handreichung).
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Bündnis für Recht-auf-Spiel 2011 (Copyright)

Deutsches Kinderhilfswerk e.V.