Weltspieltag 2009

Zum 28. Mai 2008 initiierte das Deutsche Kinderhilfswerk den ersten nationalen Weltspieltag in Deutschland. Kindertagesstätten, Schulen, Initiativen und Projekte der Jugendarbeit und von Jugendverbänden waren aufgerufen, in ihrer Stadt oder Gemeinde eine witzige, provokante und öffentlichkeitswirksame Spielaktion durchzuführen. Das Motto lautete: „Mehr Toleranz für Kinderspiel!“

Kinder brauchen Platz und Bewegung für eine gesunde körperliche Entwicklung und um zu lernen. Über das Spiel entwickeln sie motorische Fähigkeiten und eignen sich soziale Kompetenzen an. In einer Gesellschaft mit immer weniger Kindern und starken Bedürfnissen der älteren Generation ist ein abnehmendes Verständnis für das lautstarke Spielen zu verzeichnen. Mit dem Weltspieltag wollen wir die Bedeutung des Spiels für Kinder ins Bewusstsein rufen und mehr Akzeptanz für spielende Kinder fördern.

Das Motto lautet diesmal: „Ungewöhnliche Spielorte“. Wenn wir Erwachsenen uns an die prägenden Erfahrungen aus der Kindheit erinnern, dann ist es nicht das Spiel im Kinderzimmer, sondern es sind das Baumhaus, das gemeinsame Versteck mit Freunden, das Spiel am Bachlauf. Die Bedeutung für diese und andere Orte sollen mit dem Weltspieltag wieder ins öffentliche Bewusstsein rücken. Dort können „Stolpersteine“ errichtet, Feste gefeiert oder Räume zurückerobert werden.

Gemeinsam mit seinen Partnern im Bündnis für das Recht auf Spiel (www.recht-auf-spiel.de) ruft das Deutsche Kinderhilfswerk 2009 dazu auf, sich mit Aktionen am 28. Mai vor Ort zu beteiligen - auch unabhängig von der Bündnispartnerschaft. Alle Initiativen erhalten Informationsmaterial und Handreichungen für die Durchführung ihrer Aktionen. Weitere Informationen erhalten sie unter Aufruf 2009.


Unsere Botschafter David Klemperer & Eric Koreng

Bündnis Recht auf   Spiel
Projekte 2009
Projekte 2008
Kontakt
Impressum

Downloads :
Flyer Weltspieltag &
  Bündnis
Weltspieltag Plakat
Hintergrundpapier
Mediendoku
 
 
  

Copyright © 2008 by Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
Impressum