Repräsentative Umfrage im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes zum Weltspieltag 2017: Breite Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland ist für mehr Spielstraßen und einen autofreien Sonntag

Eine sehr große Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland ist dafür, in Wohngebieten mehr Spielstraßen einzurichten, damit Kinder mehr Platz zum Spielen haben. Eine Mehrheit spricht sich zudem für einen autofreien Sonntag einmal im Jahr aus, an dem Kinder überall in der Stadt und auf den Straßen spielen können. Gleichzeitig ist eine Mehrheit der Befragten der Ansicht, dass Kinder heutzutage noch genug Raum und Zeit haben, um draußen frei spielen zu können. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes anlässlich des Weltspieltages am 28. Mai.

Deutsches Kinderhilfswerk präsentiert die Ergebnisse der bundesweiten Umfrage 2016 unter Kindern und Jugendlichen zum Thema "Spielen überwindet Grenzen!"

Im Vorfeld des Weltspieltags am 28. Mai 2016 haben wir 1.825 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre befragt, welche Art des Spielens sie bevorzugen und was sie daran hindert ihr Recht auf Spiel auszuleben. Es wurde gefragt, ob sie eher daheim oder draußen spielen und mit anderen Kindern zusammen oder alleine. Dabei kam heraus, dass knapp zwei Drittel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland gern häufiger draußen gemeinsam mit anderen Kindern spielen würden. Im Zusammenhang mit dem diesjährigen Motto wurden Grenzen bzw. Hindernisse erfasst und der Kontakt zu geflüchteten Kindern. 48 Prozent fühlen sich am Spielen draußen behindert, hauptsächlich durch fehlende anderer Kinder zum Spielen, den Straßenverkehr und meckernde oder angsteinflößende Erwachsene. Zudem gaben 52 Prozent an, schon einmal mit einem geflüchteten Kind gespielt zu haben, 48 Prozent bisher noch nicht.

Alle Interessierten finden hier kompakt und anschaulich zusammengefasst alle Ergebnisse unserer Umfrage als PDF.