Hintergrund: Kinder, die den Großteil des Tages in der Kita oder Schule verbringen, brauchen reizvolle Freiräume, die ihnen wichtige entwicklungsfördernde Erfahrungen ermöglichen. Obwohl längst belegt ist, wie notwendig vor allem Naturerlebnisse für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sind, mehren sich gleichzeitig die Anzeichen für eine fortschreitende Naturentfremdung. Daher sollten wir das Außengelände viel mehr als bisher in den Blick nehmen. Kita- und Schulgelände können mehr bieten als asphaltierte und mit Einheitsgrün versehene Langeweile!

Programm: Mit einem vielfältigen Programm aus Vorträgen, Workshops, Podiumsdiskussionen und Exkursionen schaffen wird gemeinsam ein Bewusstsein die Relevanz von Schulgeländen für den Alltag von Kindern und Jugendlichen und für die Städte und Kommunen, in denen sie liegen, geschaffen. Sie erhalten spannende Hintergrundinformationen, Praxistipps, lernen interessante Institutionen kennen und haben die Möglichkeit, sich zu vernetzen.

Ziele: Mit dem Kongress soll durch das Vermitteln von Wissen und Erfahrungen sowie den gegenseitigen Austausch eine flächendeckende Umgestaltung der Schulgeländelandschaft in Deutschland angestoßen werden. Aktuell sind die allermeisten Schulhöfe weder für Tiere und Pflanzen noch für Schüler*innen attraktiv gestaltet. Unterricht findet nur in Ausnahmefällen draußen statt. Schulgelände sollen zukunftsfähig, das heißt sozial und ökologisch nachhaltig gestaltet werden. Die Vision von Schulgeländen als multifunktionalem Raum, auf dem Naturerlebnisse gemacht werden können, Kinder gesund aufwachsen, Tiere und Pflanzen ein Zuhause finden und positive Effekte für das Stadtklima geschaffen werden, wollen sollen mit diesem Kongress weiter vorangetrieben werden.

Zielgruppen: Der Kongress richtet sich an alle Interessierten und Beteiligten an der Schulgeländegestaltung, beispielsweise

  • Bundes- und Landespolitik sowie Kommunalpolitik und -verwaltung
  • Planung (wie Landschaftsarchitekt*innen, Garten- und Landschaftsbauer*innen)
  • Schulgemeinschaften (wie Schulpersonal, Schüler*innen und Eltern)
  • Wissenschaft (wie der Pädagogik, Gesundheit, Planung und den Umweltwissenschaften)
  • Weitere Organisationen: aus den Bereichen Umwelt, Gesundheit und Bildung
  • Journalist*innen

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung erhalten Sie hier sowie per E-Mail. Bei Fragen oder Anmerkungen schreiben Sie gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

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