Dr. Peter Höfflin ist Professor für Soziologie und empirische Sozialforschung an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit Spielmöglichkeiten von Kindern in Städten. Im Bündnis Recht auf Spiel ist er wissenschaftlicher Berater und im Beirat tätig. Zudem engagiert er sich in der International Play Association für das Recht auf Spiel auf internationaler Ebene.  

 

1. Du forschst schon seit vielen Jahren zum Thema Spiel. Welche Themen stehen aktuell im Mittelpunkt der Spielforschung und sind aus deiner Sicht besonders relevant? 

Tatsächlich forsche ich schon seit Langem zu diesem Thema. Direkt nach meinem Studium hatte ich die Chance an der Freiburger Kinderstudie zu den Aktionsraumbedingungen von Kindern mitzuarbeiten. Das war meine erste Studie und sie hat mich durch meine gesamte wissenschaftliche Laufbahn begleitet.  

Die Freiburger Kinderstudie war damals ein Masterplan dafür, wie man die Stadt Freiburg kinderfreundlich gestalten kann. Inzwischen wurde sie international als Leuchtturmprojekt vielfach aufgegriffen. Diese Forschungsperspektive ist heute sogar noch zentraler geworden, denn früher war das Thema kinderfreundliche Stadtentwicklung − oder überhaupt die Stadtentwicklung − eher ein Thema für die Planung. Die Pädagogik hatte das noch nicht im Blick. Heute wird das Thema integrierter betrachtet und mit Gesundheit, Sozialem und Bildung in Verbindung gesetzt.  

Betrachtet man beispielsweise die Mobilitätswende, die aktuell ein großes Thema ist, kommen Fragen auf wie: Können Kinder allein in der Stadt unterwegs sein? Können sie mit dem Rad oder zu Fuß zur Schule gehen? Wie ist der öffentliche Raum gestaltet, welche Auswirkung hat das auf die Bewegung und damit auch auf die Gesundheit von Kindern? Bei diesen Fragen wird Spiel nicht isoliert betrachtet, sondern in Verbindung mit anderen Themen und Bereichen gesetzt.   

 

Das gesamte Interview kann hier weitergelesen werden: 

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