Die Studienreihe JIM (Jugend, Information, Medien) wird jährlich durch den Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) durchgeführt. Sie bildet das Medienverhalten von Jugendlichen im Alter von zwölf bis 19 Jahren ab. Die Studie zeigt weiterhin in hohe Nutzungsdauer mobiler Endgeräte. Insbesondere im Hinblick auf die Nutzung von Künstlicher Intelligenz ist ein Aufwärtstrend zu verzeichnen.
Laut der Studie setzen 74 % der befragten Jugendlichen KI-Anwendungen für Hausaufgaben oder das Lernen ein. Im Vergleich zum Vorjahr ist dieser Wert deutlich gestiegen. Aber auch bei der Informationssuche wird die KI immer wichtiger, denn 70 % nutzen sie dafür. Dabei vertrauen 57 % der Jugendlichen den Ergebnissen aus KI-Quellen. Das Smartphone bleibt das zentrale Medium im Alltag, Über 95 % der Jugendlichen besitzen ein eigenes Gerät und nutzen es im Durchschnitt knapp vier Stunden am Tag. Diese Entwicklungen zeigen, dass es weiterhin eine Medienbildung braucht. Damit gelernt wird, wie KI-generierte Informationen einzuordnen und Quellen kritisch zu bewerten sind, sollte die Medienbildung ebenfalls den Umgang mit Künstlicher Intelligenz umfassen.
Die Studie ist hier zu finden.
