Serious Games sind Spiele, die mit dem Ziel entwickelt wurden, bestimmte Wissensinhalte zu vermitteln. Spieler*innen sollen in den Serious Games also nicht nur unterhalten, sondern gezielt dazu angeregt werden, sich über bestimmte gesellschaftliche Themen wie Inklusion, Demokratie, Umweltschutz oder Gesundheit Gedanken zu machen.
Neben den gezielt entwickelten Serious Games gibt es zudem eine Vielzahl an kommerziellen Unterhaltungsspielen, die einen pädagogischen Mehrwert bieten.
Mit der Datenbank: Digitale Spiele mit pädagogischem Potential, bietet die Stiftung Digitale Spielekultur die Möglichkeit, eine Vielzahl an digitalen Spielen nach Themenschwerpunkten, Altersfreigabe und vielem mehr zu filtern.
Pädagogisch eingesetzte Serious Games bewegen sich an der Schnittstelle von digitalen Spielen und Wertebildung: Im Computerspiel können die Spieler*innen den Verlauf beeinflussen und entscheiden, wie es weitergeht. So erfahren sie spielerisch, dass die eigene Handlung Folgen für den weiteren Spielverlauf hat. Insbesondere in interaktiven Spielen können Aushandlungsprozesse erprobt und soziale Aspekte wie Gerechtigkeitsempfinden, Motive und Gründe für eine bestimmte Handlung sichtbar werden. Eingebettet in ein pädagogisches Konzept können so verschiedene soziale und gesellschaftliche Themen diskutiert und erfahren werden.
Die Initiative: Games machen Schule zeigt, inwiefern digitale Spiele im Regelunterricht eingesetzt werden können, und stellt diverse Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.
Weitere praxisnahe Beispiele für den pädagogischen Einsatz digitaler Spiele zeigt die Broschüre Ethik und Games.
