Forderungspapier Umfrageergebnisse
Hintergrund
Spielen ist ein grundlegendes Bedürfnis von Kindern und von großer Bedeutung für ihre Entwicklung. Neben analogen Spielräumen gewinnen digitale Spielwelten zunehmend an Bedeutung und sind heute Teil der Lebensrealität vieler Kinder. Das Recht auf Spiel, Freizeit und den Zugang zu altersgerechten Medien ist in Art. 31 sowie Art. 17 der UN-Kinderrechtskonvention verankert. Digitale Spielräume stellen daher einen wichtigen Bereich kindlicher Teilhabe und Entwicklung dar.
Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage im Einzelnen
Anlässlich des Weltspieltages 2026 ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage, bei der, im Rahmen der Untersuchung, insgesamt 1.027 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren für das Deutsche Kinderhilfswerk befragt wurden, folgende Ergebnisse:
Spielverhalten bei digitalen Spielen – Spielhäufigkeit
Die Umfrage zeigt, dass digitale Spiele für die meisten 10- bis 17-Jährigen ein fester Bestandteil des Alltags sind: Insgesamt 88 % spielen mindestens einmal pro Woche, davon 58 % sogar (fast) täglich.


Spielverhalten bei digitalen Spielen – Bevorzugte Spielart
Kinder und Jugendliche spielen digitale Spiele am liebsten gemeinsam mit anderen im Team , wobei Jungen dies deutlich häufiger bevorzugen, während Mädchen eher alleine spielen.

Was am digitalen Spielen besonders gefällt
Am meisten schätzen Kinder und Jugendliche an digitalen Spielen die Möglichkeit, eigene Ideen umzusetzen, kreativ zu sein und Neues zu entdecken.


Interesse der Eltern oder anderer Erwachsener für die gespielten digitalen Spiele
Die Mehrheit der Spieler*innen empfindet das Interesse ihrer Eltern oder anderer Erwachsener an ihren digitalen Spielen als angemessen.

Wissensstand der Eltern oder anderer Erwachsener zu den gespielten digitalen Spielen
Die meisten Spieler*innen haben das Gefühl, dass ihre Eltern gut über ihre gespielten digitalen Spiele informiert sind, dieses jedoch gleichzeitig häufig mit Vorurteilen konnotiert wird.

